BackWPup – WordPress Backup Plugin

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Version: 3.6.6
Erfordert: Wordpress 3.9 oder höher
Bewertung: (4,4 / 5)
Bewertungen: 828

Das teuerste Backup ist jenes, welches nie gemacht wurde!

Wer einen WordPress Blog betreibt kennt die typischen Wartungsarbeiten und –aufgaben, welche regelmäßig in Zusammenhang mit dem System anstehen. Ebenso können Plugin und Themes Datenverluste nach sich ziehen.

Wer in solchen Fällen kein Backup des Blogs zur Hand hat, dessen Blog hat sich ganz schnell ins Nirwana verabschiedet.

Ein aktuelles Backup ist so zu sagen die Lebensversicherung für den Blog. Sollte mal beim Update oder der Installation von Plugins usw. etwas schief gehen, kann der Blog mit Hilfe des Backups gerettet werden.

Wer nun jedes Mal manuell per FTP-Zugriff beispielsweise via PhpMyAdmin ein Backup anlegt, verschwendet für gewöhnlich viel Zeit und Energie. Die Folge ist häufig eine Nachlässigkeit in der Regelmäßigkeit der Backups, die eigentlich vor Datenverlust durch Systemfehlern oder Hackerangriffen schützen sollen.

Eine gute Möglichkeit regelmäßige Backups komfortabler zu erstellen bietet das Plugin BackWpUp. Mit diesem können automatische Backups generiert werden. Des Weiteren kann der Nutzer selber festlegen wo die gesicherten Daten abgelegt werden sollen wie etwa z.B. Dropbox, S3 oder FTP.

Die Daten werden in Form einer ZIP-Datei abgespeichert und können einfach erneut installiert werden.

Funktionen

Neben der grundlegenden Sicherungsfunktion bietet das Plugin noch zahlreiche weitere Funktionen. So ist beispielsweise auch die Sicherung von WordPress Tabellen oder Tabellen anderer Systeme oder eine komplette Datensicherung möglich.

Die vollständige Sicherung beinhaltet das gesamte wp-content-Verzeichnis mit allen installierten Plugins, hochgeladenen Medien und Themes. In den Einstellungen können auch nur einzelne Ordner ausgewählt werden, die gesichert werden sollen und andere wiederum ausschließen.

Mit Hilfe eines .htaccess zugriffsgeschützten Ordners wird das Backup innerhalb des wp-contents abgespeichert. Über die Einstellungen lässt sich allerdings auch festlegen, dass diese in anderen Ordnern abgelegt werden, der beispielsweise generell nicht via WWW aufrufbar ist.

Stabil und sorgfältig durchläuft das Plugin stets die eingestellte Routine. Auf Wunsch ist es sogar möglich auch die Datenbanktabellen zu checken. Je nach Einstellungen kann der Nutzer auf das Backup sowohl im definierten Verzeichnis als auch auf dem Wunschspeicherort wie z.B. Dropbox zugreifen. Gleichzeitig stellt das Plugin eine ausführliche Log-Datei zur Verfügung. Auf alle drei Dateien kann der Webseitenbetreiber vom WordPress-Adminbereich zugreifen. In den Einstellungen kann beispielsweise auch die Anzahl der Backups definiert werden. Das bedeutet: Legt der Nutzer beispielsweise eine Backup-Anzahl von 5 fest wird nach dem Erreichen dieser Anzahl das älteste Backup automatisch gelöscht um Platz für eine neue Variante zu schaffen.

Letztendlich weist damit BackWPup bereits die wichtigsten Funktionen auf. Jedoch bietet das Plugin noch zahlreiche weitere komfortable Funktionen wie etwa:

  • Datenbanküberprüfung mit automatischer Reparatur
  • Verwaltungsmöglichkeiten des Backup-Archivs.
  • Log-Dateien / Backup-Report bei Fehlern via E-Mail
  • Automatische und zeitgesteuerte Backups über WP-Cron, Backend, System, URL oder WP-CLI
  • Sicherung einer Textdatei, die alle installierten Plugins auflistet
  • Verschiedene mögliche Speicherorte für die Datensicherung wie z.B. Dropbox, FTP-Server, Google Drive usw.
  • Und weitere Funktionen

Während eines Backup-Durchlaufs kann das Plugin die Webpräsenz in den Wartungsmodus setzen. Dabei werden durchaus auch andere Plugin wie beispielsweise WP-Maintance-Mode unterstützt.

Sollte es beim Durchlauf unerwartet zu Problemen kommen, verschickt BackWpUp eine E-Mail an eine vorher, durch den Nutzer,  festgelegte E-Mail-Adresse. So behält man stets den Überblick und kann ggf. reagieren.

Das Plugin ist zudem in einer kostenpflichtigen PRO-Version verfügbar, die noch weitere Funktionen für den Nutzer bereithält.

Backup einrichten

Ein Backup einrichten gestaltet sich als vollkommen leicht verständlich und simpel. Dabei ist die gesamte Handhabung im Prinzip selbsterklärend.

Nach der Installation muss im Bereich Dashboard das entsprechende Untermenü aufgerufen werden. Empfehlenswert ist es mindestens bei der ersten Nutzung ein vollständiges Backup zu machen.

Im Untermenü eröffnet sich die Möglichkeit „neuer Auftrag“ anzuklicken. Unter dem Bereich „Dieser Auftrag ist ein…“ sollten für ein vollständiges Backup nun alle Checkboxen angeklickt werden. Im Anschluss wird ein Dateiname für die Sicherung vergeben und unter „Wo soll die Backup-Datei gespeichert werden?“ der Speicherort festgelegt. Bei einer gewünschten Speicherung auf einem FTP-Server kann zusätzlich wahlweise eine sichere SSL-Verschlüsselung ausgewählt werden.

Im Menüpunkt „Planen“ geht es dann weiter. Unter „WordPress Cron“ wird nun der Zeitplan erstellt wann die Backups gestartet werden sollen. Allerdings ist auf Wunsch auch ein manueller Start möglich.

Im Bereich „Datenbank Backup“ sind bei einer vollständigen Sicherung keine weiteren Einstellungen notwendig.

Der letzte Schritt erfordert eine Autorisierung des gewählten Cloud-Services oder die Einrichtung des FTP-Zugangs. Noch das Verzeichnis festlegen, wo das Backup später zu finden sein soll und fertig.

Anforderungen & Installation

Um das Plugin im vollen Umfang nutzen zu können wird mindestens WordPress 3.4 und PHP 5.2.7 benötigt. Des Weiteren ist es von Vorteil auch PHP 5.3.3 mit mysqli, FTP, gz, bz2, ZipArchive und curl zur Verfügung zu haben.  Funktionen, welche aufgrund von Servereinstellungen nicht zur Verfügung stehen, werden auch nicht angezeigt.

Die Installation gestaltet sich als denkbar einfach. Einfach dem Installationsvorgang, der von anderen Plugin bekannt sein dürfte, folgen. Entweder man lädt die Zip-Datei herunter, entpackt diese und installiert das Plugin oder man sucht im Bereich von WordPress „Plugins installieren“ nach dem BackWPup Plugin und installiert es von dort aus direkt.

BackWPup vs. BackWPup Pro

Für private Blogs und kleine Webseiten wird aller Wahrscheinlichkeit nach die kostenlose Variante des Plugins vollkommen ausreichen. Schutz und Komfort eignen sich hervorragend um das Bedürfnis abzudecken.

Umfangreiche und große Webseiten und Blogs sollten eher mit der Pro-Version liebäugeln. Auch, wenn der Betreiber ein professioneller WordPress Dienstleister ist, sollte die Investition in BackWPup Pro erfolgen.

Die erweiterten Funktionen wie beispielsweise der Einrichtungs-Assistent oder die inkrementellen Backups sind nahezu unerlässlich. Auch besteht eine größere Freiheit wo das Backup abgespeichert werden soll. Einige Cloud-Services usw. werden ausschließlich in der Bezahl-Version unterstützt. Des Weiteren bietet die Pro-Version einen Premium-Support, den die kostenlose Variante nicht bietet.

Sowohl die kostenlose Version als auch die Pro-Variante lassen sich individuell anpassen. Die Einstellungen sollten anhand der Webseite und Menge der Inhalte erfolgen. Ebenso wie die Häufigkeit der durchgeführten Backups täglich, wöchentlich oder sogar nur monatlich.

Mit diesem Plugin hat man stets eine Datensicherung zur Hand mit der evtl. verloren gegangen Daten wieder hergestellt werden können. Dabei ist das Plugin äußerst leicht zu bedienen und absolut übersichtlich.

Screenshots

  1. backwpup screenshot 1
    Auftragsverarbeitung und Auftrags-Überischt
  2. backwpup screenshot 2
    Auftrag erstellen / bearbeiten
  3. backwpup screenshot 3
    Logs anzeigen
  4. backwpup screenshot 4
    Backup-Archiv
  5. backwpup screenshot 5
    Dashboard

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